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Sonnenaufgang an der Ausgleichsfläche...
 
...oder bürgerfeindliche Stadtplanung?

 
Frau Senatsbaudirektorin Prof. Dr. Iris Reuther
im Interwiev mit Buten & Binnen auf die Frage:

   

...warum ein Hochhaus direkt am Deich?

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Hanseschnack

...schon lange wissen wir, wie es in Bremen läuft!


 
... bei den Bremer Immobilientagen im März 2014, zeigt es der Investor, Senator a. D. Peter Sakuth (geschäftsführender Gesellschafter der Gebr. Rausch)
schon mal der zugereisten Senatsbaudirektorin Frau Prof. Dr. Iris Reuther
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sonnenaufgang
Es ist geplant, die bisherige Friedhofserweiterungsfläche mit dem neuen Flächennutzungsplan (FLN) von bisher Grünlandfläche in Wohnbaufläche umzuwidmen. Offenbar im Schulterschluss mit den Behörden wurden schon vor Rechtsgültigkeit des FLN Grundstückskäufe von den Investoren angekurbelt. Auch eine fast komplette Planung wurde mit Hilfe des Bauressorts auf den Weg gebracht und die BürgerInnen dabei nur zum Schein beteiligt. Bei entscheidenden Verhandlungen musste die einzig zugelassene Bürgerin vor die Tür!       ---  Hier sollen Fakten geschaffen werden, die dann nicht mehr umkehrbar sind!  ---
 

Ohne ein schlüssiges Verkehrskonzept


 
Fast
600 Wohneinheiten sind geplant, d.h. ca. 1000 Autos werden die Habenhauser Landstraße und
Huckelriede zusätzlich belasten. Ca.
2000 Menschen zusätzlich, werden dafür sorgen, dass es auf den Radwegen Richtung City und Erdberbrücke noch enger und gefährlicher als heute wird.
 

Umweltschutzrelevante Einwände werden dabei unter den Tisch gekehrt:


 
Verdrängung von Tierarten
Grünspecht, der Vogel des Jahres 2014 (er würde durch die Planung gänzlich verdrängt werden!!!) Bussard, Falken, Waldohreulen, Buntspecht, vier Fledermausarten.
 
Klimaverschlechterung durch die Bebauung
Beeinträchtigung der hohen bioklimatischen Bedeutung der Fläche durch den Verlust von kaltluftproduzierender Fläche durch Überbauung. Das bedeutet Erwärmung und Verschlechterung
des Klimas in der Stadt, da auch eine "Durchlüftung“ nicht mehr möglich ist.
 
Verringerung der landschaftlichen Bezüge und Sichtverbindungen zur Weser.
Immer enger an den See durchgeführte Bebauung nimmt uns BürgerInnen den benötigten Erholungswert des Werdersees.
 
Planung eines Baugebietes innerhalb der Einflugschneise des Flughafens
Die Hälfte des geplanten Baugebietes ist in der Zone 55-60 dB(A). Die geplanten Sozialwohnungen liegen direkt an der Grenze zur Zone >60 dB(A). Lt. "Aktionsplan zur Lärmminderung" der Hansestadt Bremen, soll auf Ausweisung von Wohngebieten in der Zone  >60 dB(A), zukünftig aber ganz verzichtet werden.
So etwas wird natürlich nicht publiziert, sondern es wird nur die Schaffung von Sozialwohnungen hervorgehoben! Das die Wohnungen in der gesundheitsschädlichen Flugzone und direkt an der dann
4-spurig ausgebauten Habenhauser Landstraße liegen wird, wird verschwiegen.
Link
Schrift
Wieder einmal wollen nichtbremische Planer, eine nichtbremische Senatsbaudirektorin und auch der ebenfalls nichtbremische Bausenator darüber bestimmen, was für uns Bremer gut ist.
Senatoren und Senatsbaurätinnen verschwinden wenn es ihre Karriere erfordert, aber wir Bremerinnen und Bremer müssen mit Ihren Hinterlassenschaften leben.
 
Das beste Beispiel haben wir noch nicht vergessen:
Fast wäre es dem letzten Bausenator Loske mit seinem Senatsbaudirektor Höing gelungen, die Sichtachse auf den Stadtwerder, die sie unbedingt wollten, zu verwirklichen. 70 Bäume wären dann gefällt worden. Glücklicherweise konnten wir das mit Hilfe der Bremer Bürgerinnen und Bürger verhindern. Beide, Herr Loske und Herr Höhig sind inzwischen aus Bremen verschwunden.
 
Mit welcher seltsamen Argumenten die Senatsbaudirektorin Dr. Iris Reuther (aus Leipzig) sogar ein Hochhaus am Werdersee verteidigt zeigt das Interview mit Buten & Binnen -
Link

All das geschieht in trauter Gemeinsamkeit von Behörden und Investoren (die übrigens teilweise die Bebauungspläne gleich mitliefern).

 

 
 
 
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Wieder
was
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Gemeinsam mit den
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Wir könnten verschiedene Überschriften für dieses Protokoll wählen:
 
Die Ausstellungseröffnung: Pseudo-Info-"Dialog"-Veranstaltung oder bewusstes Totquatschen engagierter Bürger!?!
 
Frau Prof. Dr. Reuther plant offenbar hochprofessionell...: akademisch am Schreibtisch!
 
Völlige Inkompetenz der beteiligten Vertreter von Behörden und Planern!

 
Wer diese Veranstaltung besucht hat und vorher der Meinung war: nun beginnt aber die lang versprochene und über alles gelobte Bremer Bürgerbeteiligung - der wurde eines Besseren belehrt.
Wieder einmal begann Frau Reuther (Senatsbaudirektorin) mit den uns bekannten Phrasen: Wohnungsnot, Sozialwohnungsknappheit, Gartenstadt im Grünen usw.
 
Wieder einmal wies Frau Reuther darauf hin, dass in Bremen eine einzigartige Bürgerbeteiligung bei diesem Projekt durchgeführt wurde  und zählte alle Pseudoveranstaltungen, die es seitens Politik und Behörden bereits gegeben hat und noch geben wird auf.
Sie vergaß auch nicht die Bürgerversammlung im vergangenen Mai in der  Mensa der Oberschule am Leibnizplatz zu erwähnen. Unterschlagen hat sie allerdings, dass die dort ca. 150 anwesenden Personen sich nahezu einstimmig gegen die Bebauung ausgesprochen hatten. Konnte sie auch leicht vergessen, denn bis zum  heutigen Tage wurde uns das mehrfach angemahnte Protokoll dieser Bürgerversammlung verwehrt. Die hochpeinlichen Erklärungsversuche von Frau Formella (Bauressort), die diese Verzögerung mit Arbeitsüberlastung zu begründen versuchte, zeigte schon zu Beginn der Diskussion, in welcher Erklärungsnot aufgrund bereits geschaffener Fakten sich diese Behörde befindet.
 
Zunächst wurden die ZuhörerInnen ca. 45 Min mit den 3 Modellen konfrontiert und gelangweilt, deren Ablehnung bereits im Februar im Werkstattverfahren beschlossen wurde und somit gar nicht mehr zur Diskussion standen. Dann wurden noch einmal die Vorzüge des Modells, für das sich die Investoren, Politiker und Behörden entschieden hatten, hervorgehoben.
Nochmals für alle: die beiden einzigen Vertreter der BürgerInnen, eine Anwohnerin und ein Beiratsmitglied durften an dieser Entscheidung im Werkstattverfahren nicht einmal teilnehmen, sondern mussten beide den Raum verlassen, als entschieden wurde.
Die Besucher bekamen nun noch einmal die Gelegenheit, die Modelle zu bewundern, und dann sollte die Diskussion beginnen.
 
Während Frau Reuther hinsichtlich der fehlenden Bürgerbeteiligung die Argumente ausgingen, versuchte ein sichtlich überforderter Moderator, die Diskussion zu führen.
Schnell wurde allen klar, dass bei dem ganzen Projekt das Pferd bisher von hinten aufgezäumt wurde.
Nachdem man 2009 die Bebauung des Areals beschlossen hatte (Bremen ’20 – Komm mit nach Morgen! - Die Wohnungsbaukonzeption), damals übrigens noch mit 150 Einfamilienhäusern geplant, waren die Investoren offenbar sofort zur Stelle.
Schon 2012 wurden die ersten Kaufverträge mit den Grundstückseigentümern seitens der neugegründeten Wohnungsbaugesellschaft - Geschäftsführer Rausch und Sakuth (ehemaliger Innensenator in Bremen) abgeschlossen,  bzw. Vormerkungen ins Grundbuch eingetragen. Bis zum heutigen Tag ist die Fläche laut FNP übrigens noch Ackerland.
 
2013 einigten sich Politiker und Investoren auf die Wohnbauoffensive und aus 150 Wohnungen wurden dann 550 Wohnungen  - mit 25% Anteil Sozialwohnungen - ein Umstand, der gar nicht oft genug von der Politik betont wird.
Inzwischen wurden auch die Planungskosten in Höhe von 460.000€ von der Bau – Deputation abgesegnet.
… und jetzt, am Ende dieses Prozesses, sollen Gutachten zu Verkehr, Lärm und Klima in Auftrag gegeben werden und die Bürger nach Ihrer Meinung gefragt werden.
Gegen alle Vernunft wurden Fakten geschaffen, die im Prinzip ein objektives Gutachten und eine eventuelle Umkehr unmöglich machen.
 
Die Bürger haben gefragt: z. B. nach Stellplätzen für PKW`s, denn in anderen Wohngebieten (Deichland, Dammacker usw.) wurde viel zu knapp geplant, und die Anwohner können heute zusehen, wo sie ihre PKW`s unterbringen.
Frech wurde auf Nachfrage behauptet, dass für jede Wohnung 1,2 Stellplätze eingeplant seien. Macht also ca. 700 Parkplätze. Bei einem Platzbedarf von ca.12 qm je Parkplatz sind das ca. 5 % der verfügbaren 17 ha. Da aber nur 30 % der Fläche bebaut werden soll (inkl. Straßen und Wege?) kann es nur bedeuten, dass bei dieser Parkplatzdichte entweder die Wohnungen noch höher, oder aber die Parkplätze in die Tiefe gebaut werden müssten…. und das soll dann bezahlbarer Wohnraum werden?
Es war wieder nur die halbe Wahrheit: auf Nachfrage gab Frau Formella zu, dass der Faktor 1,2 nur für Wohnungen ab 80 qm gelte, bei kleineren Wohnungen würde er sich reduzieren (laut Gesetz auf bis zu 0,64 Stellplatz pro Wohnung).
Und so ging es munter weiter in dem Frage- und Antwortspiel. Die Bürger fragten, übrigens mit viel mehr Sachverstand, als wohl seitens der Behörde vermutet wurde, denn bei fast jeder Frage schauten sich die Gefragten unsicher an und konnten entweder gar keine, oder nur aufgrund fehlender Gutachten und Zahlen vertröstende Antworten leisten. Peinlicher Kommentar des Moderators: "Ich glaube, Sie kennen die Planungen ja viel besser als wir…“
 
Berechtigte Fragen nach Regen- und Abwasserlenkungsmöglichkeiten, zu erwartenden Verkehrsproblemen oder den dort herrschenden Fluglärm auch durch Kleinflugzeuge konnten nicht oder wurden z.B. bezüglich des Lärms mit besonderen Dämmungsmöglichkeiten beantwortet. Es ist ja so wunderbar in einer "Gartenstadt“ hinter geschlossen Lärmschutzfenstern zu leben…
 
Aber es ging noch viel peinlicher – irgendwann bemerkte auch der Moderator, dass sich die Veranstaltung, in der sich offenbar die Beteiligten feiern lassen wollten (der Sekt stand wahrscheinlich auch schon bereit) nicht so lief, wie sie sich es vorgestellt hatten.
Er stellte die Frage: "Wer von Ihnen kann denn den Modellen etwas Positives abgewinnen?“
Peinliche Stille - niemand meldete sich - warum nur?
Eine Dame konnte einem der abgelehnten Modelle zumindest etwas abgewinnen, wollte allerdings von den darin geplanten 3 Hochhäusern am Deich nichts wissen. Die gleiche Dame stellte am Ende der Diskussion auch fest, dass sie gar nicht wisse, warum sie überhaupt auf dieser Veranstaltung gewesen sei. Es sei doch vorher schon alles entschieden gewesen, und die Zeit sich abgelehnte Modelle anzusehen, hätte sie sich auch sparen können.
 
Die Frage nach der Notwendigkeit von Baumfällungen in der Habenhauser Landstraße brachte zunächst Frau Formella und dann auch Frau Reuther in große Bedrängnis. Auf die bohrenden Nachfragen eines Bürgers, gab Frau Reuther schließlich zu, dass zumindest im Bereich der geplanten Bebauung erhebliche Baumfällungen zu Gunsten einer, oder gar zweier Einfädelungsspuren nötig würden. Fragesteller: "Sie wollen also eine der schönsten Bremer Alleen für Abbiegespuren zerstören?" Darauf die Antwort von
Frau Reuther "Wir machen das jetzt so!"
Im Februar war übrigens noch die Rede von einem oder zwei Bäumen im Bereich der Einmündung der geplanten Zuwegung zur Habenhauser Landstraße, die entfernt werden müssten.
 
Während der gesamten Veranstaltung konnte man beobachten, wie einem Mann der Hals schwoll.
Der stellvertretende Beiratssprecher (Jens Opperrnann, SPD) ging kurz vor dem Schlusswort von Frau Reuther ans Podium, verlangte das Mikrofon und machte seinem angestauten Ärger Luft. Er rügte Frau Reuthers bisheriges Verhalten, mit allen Tricks den Anschein zu erwecken, der Beirat würde diese ganze Planung gutheißen.
Er stellte noch einmal nachdrücklich fest, dass der Beirat sich gegen eine Bebauung in dieser Form ausgesprochen habe.
 
Das Fazit könnte lauten:
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Ein erster Sieg für die Bremer BürgerInnen!
 
Der Beirat Bremen-Neustadt lehnt die Änderung des Flächennutzungsplans und damit die geplante Bebauung ab!
 
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Bürgerinitiantive schreibt offenen Brief an Bürgermeister Böhrnsen
 
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Z. B. Klimaverschlechterung durch Versiegelung der Flächen.
 
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Z.B. Enorme Lärmbelastungen gerade dort, wo Sozialwohnungen entstehen sollen!
 
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Der bisherige Verlauf:

Immer mehr Informationen über Umweltprobleme die den Bürgern vorenthalten werden tauchen auf!
lebenswert-Schild-Dom-Hintergrund200
Senat erklärt das Volkbegehren
für rechtlich unzulässig!
 
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Jetzt geht`s aber ab mit der Bürgerbeteiligung!...
 
... hatten wir geglaubt, aber wer an der
 
Ausstellungseröffnung "Gartenstadt Werdersee"
 
teilgenommen hatte, wurde eines besseren belehrt...
 
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Bild23
Bremen_ist_zu_gruen_klein

"Das Schild steht"


 
Das halten wir von der  Wohnbaupolitik der bestehenden Koalition aus SPD und Grünen
 
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Neue Planung aufgetaucht!


 
Erneute Schummelpackung?
 
Auf einmal acht Hochhäuser!
Jetzt schon 580 Wohneinheiten!
Deutlich weniger Sozialwohnungen!
Einwohnerdichte verdoppelt!
Zerstörung vieler Bäume an der Habenhauser Landstraße durch zweite Zufahrt!
 
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Wir haben die Bürgerbeteiligung zu
Grabe getragen.


 
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kreuz

Bürgerantrag an den Stadtteilbeirat Neustadt


 
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Die Beiräte
Neustadt und Obervieland lehnen
den Bebauungsplan ab!


 
Trotzdem wird der
Bebauungsplan vom
Senat gebilligt.
 

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